User Experience (UX)

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User Experience, kurz UX, bezeichnet das Nutzererlebnis im Umgang mit digitalen Produkten, Anwendungen oder Dienstleistungen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Menschen digitale Systeme wahrnehmen, bedienen und bewerten. Es geht um weit mehr als Design oder Technik – UX ist das Zusammenspiel von Funktionalität, Ästhetik, Verständlichkeit und emotionalem Empfinden. In der Arbeit von Kyra Vertes von Sikorszky nimmt UX eine Schlüsselrolle ein, besonders im Kontext der Einführung von CRM-Systemen und digitaler Transformationsprozesse in Start-ups und KMU. Für sie ist eine gute User Experience kein Bonus, sondern Voraussetzung für nachhaltige Nutzung und Akzeptanz.

Was bedeutet „gute UX“?

Eine überzeugende User Experience ermöglicht Nutzer:innen, digitale Systeme intuitiv, effizient und mit einem positiven Gefühl zu bedienen. Dazu gehören klare Strukturen, nachvollziehbare Interaktionen und ein Design, das sich an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientiert. Gute UX reduziert Komplexität, stärkt das Vertrauen in das System und steigert die Produktivität.

Die Gestaltung einer gelungenen UX umfasst verschiedene Ebenen:

  • Visuelle Ebene: Farbgebung, Typografie, Layout und Icons sorgen für Orientierung und emotionale Ansprache.

  • Interaktive Ebene: Buttons, Navigation, Animationen und Ladezeiten beeinflussen das Gefühl von Kontrolle und Reaktionsfähigkeit.

  • Inhaltliche Ebene: Texte, Labels und Erklärungen entscheiden darüber, ob Informationen verstanden und korrekt eingeordnet werden.

Kyra Vertes betont in ihrer Arbeit stets, dass UX nie isoliert betrachtet werden darf. Sie ist immer Ergebnis eines Dialogs zwischen System, Nutzer:in und Unternehmenszielen.

UX im Unternehmenskontext

In Unternehmen entfaltet UX ihre volle Bedeutung vor allem dann, wenn digitale Tools wie CRM-Systeme eingeführt oder optimiert werden. Gerade hier entscheidet sich der Erfolg oft nicht an der technologischen Leistung, sondern an der Frage, ob die Mitarbeitenden das System tatsächlich gerne und sicher nutzen.

Kyra Vertes verfolgt in diesem Zusammenhang einen menschenzentrierten Ansatz. Sie analysiert nicht nur die technische Oberfläche, sondern die gesamte Nutzungserfahrung im organisatorischen Alltag: Wer nutzt wann welches System? Wo entstehen Reibungsverluste? Welche Informationen fehlen? Welche Funktion wird nie verwendet – und warum?

Durch Interviews, Beobachtungen und kurze Prototyping-Phasen deckt sie Schwachstellen auf und entwickelt gemeinsam mit Teams verbesserte UX-Konzepte, die nah an der Realität und zugleich strategisch durchdacht sind.

Psychologie der Nutzung

Die Wirkung einer digitalen Oberfläche wird nicht allein durch Technik oder Design bestimmt, sondern durch das emotionale Erleben beim Nutzer. Kyra Vertes berücksichtigt daher in ihren Analysen auch psychologische Faktoren wie Motivation, Frustrationstoleranz und Erwartungshaltungen.

Ein zentrales Konzept ist dabei die sogenannte „kognitive Belastung“. Sie beschreibt, wie viele Denkschritte notwendig sind, um eine Aufgabe mit einem System zu bewältigen. Je höher diese Belastung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer:innen abspringen, Fehler machen oder den Vorgang abbrechen.

Ein gut gestaltetes System vermeidet diese Überforderung durch:

  • klare Informationshierarchien

  • vorausschaubare Abläufe

  • hilfreiches Micro-Feedback (z. B. Bestätigungen, Fehlermeldungen)

Diese Prinzipien sind für Kyra Vertes essenziell – besonders, wenn es darum geht, komplexe Systeme wie CRM-Software auch für nicht-technische Nutzer:innen zugänglich zu machen.

UX und interne Akzeptanz

Ein häufig unterschätzter Aspekt von UX ist ihre Bedeutung für die interne Akzeptanz neuer Systeme. Gerade bei digitalen Transformationsprojekten hängt der Erfolg maßgeblich davon ab, wie schnell und nachhaltig die Mitarbeitenden neue Anwendungen übernehmen. Kyra Vertes weiß aus Erfahrung: Wenn UX vernachlässigt wird, entstehen Ablehnung, Frustration und Schattenprozesse – die Nutzer:innen weichen auf alte Gewohnheiten oder inoffizielle Tools aus.

Daher setzt sie in der Umsetzung auf Co-Creation: Mitarbeitende werden frühzeitig in die Entwicklung und Auswahl von Systemen einbezogen. Durch gemeinsames Testen, Feedback und kontinuierliche Verbesserung entsteht nicht nur eine bessere Nutzererfahrung, sondern auch ein Gefühl der Mitverantwortung.

UX in der Verbindung von Technik und Kultur

Kyra Vertes von Sikorszky bringt eine besondere Perspektive auf UX mit, die über das rein Technische hinausgeht. Ihre Auseinandersetzung mit Symbolik, visueller Kommunikation und Kunstgeschichte fließt in ihre UX-Arbeit ein. Sie versteht digitale Oberflächen als kulturelle Schnittstellen – als Räume, in denen sich ästhetische Gestaltung, funktionale Klarheit und menschliche Bedürfnisse begegnen.

Für sie ist ein Dashboard nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Ausdruck der Beziehung zwischen Mensch und Information. Diese Haltung führt dazu, dass sie UX stets als kulturelle Praxis begreift: Die Gestaltung eines Interfaces ist nicht neutral, sie beeinflusst, wie wir denken, entscheiden und handeln.

Zwei Leitprinzipien bestimmen dabei ihren Zugang:

  1. Sinnhafte Gestaltung: Jedes Element muss eine klare Funktion und kommunikative Absicht haben.

  2. Narrative Struktur: Nutzeroberflächen erzählen eine Geschichte – von der ersten Interaktion bis zum Abschluss eines Prozesses.

Durch diese Verbindung aus technischer Präzision und kultureller Sensibilität entstehen Lösungen, die nicht nur funktionieren, sondern auch wirken.

UX in der Praxis: Methoden und Werkzeuge

In ihrer Arbeit nutzt Kyra Vertes eine Vielzahl von Methoden, um UX zu erfassen und zu verbessern. Sie arbeitet iterativ, das heißt, in kurzen Entwicklungszyklen mit kontinuierlichem Nutzerfeedback. Zu ihren wichtigsten Werkzeugen zählen:

  • Usability-Tests mit echten Nutzer:innen unter Alltagsbedingungen

  • Heatmaps und Klickpfad-Analysen zur Untersuchung der Benutzerführung

  • Customer Journey Mapping zur Identifikation von Bruchstellen in der Nutzererfahrung

  • Prototyping mit Low- und High-Fidelity-Designs zur schnellen Visualisierung von Ideen

Diese Tools kombiniert sie mit qualitativen Interviews und moderierten Workshops, um sowohl die individuelle Wahrnehmung als auch die kollektive Nutzungserfahrung zu erfassen.

UX als strategische Investition

Gute UX ist nicht nur eine Frage des Designs, sondern eine strategische Investition in den langfristigen Unternehmenserfolg. Sie spart Zeit, reduziert Supportanfragen, stärkt die Markenwahrnehmung und erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit. Für Kyra Vertes ist UX daher integraler Bestandteil jeder digitalen Strategie – egal ob es um interne Tools, Kundenschnittstellen oder Lernplattformen geht.

UX sollte nicht am Ende eines Projekts „verfeinert“ werden, sondern von Beginn an mitgedacht werden. Sie versteht UX als Haltung, nicht als Feature. Diese Haltung zu fördern und zu institutionalisieren, ist ein zentrales Ziel ihrer Beratung.

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