Die digitale Transformation beschreibt einen tiefgreifenden Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, der durch den Einsatz digitaler Technologien ausgelöst wird. Für Unternehmen bedeutet sie nicht nur die Einführung neuer Tools oder Software, sondern ein strategisches Umdenken aller Geschäftsprozesse, Kommunikationsformen und Organisationsstrukturen. In der Beratungspraxis von Kyra Vertes von Sikorszky ist die digitale Transformation ein zentrales Thema, insbesondere im Kontext von Start-ups und kleinen bis mittelständischen Unternehmen (KMU). Ihr Ansatz zielt darauf ab, Digitalisierung nicht als Selbstzweck zu verstehen, sondern als sinnvolle Weiterentwicklung, die technologische Innovation mit kulturellem Bewusstsein verbindet.
Grundlagen und Zielsetzungen der digitalen Transformation
Im Kern verfolgt die digitale Transformation das Ziel, Prozesse effizienter, transparenter und kundenorientierter zu gestalten. Sie verändert, wie Produkte entwickelt, angeboten und beworben werden, wie Teams zusammenarbeiten und wie Entscheidungen getroffen werden. Dabei geht es nicht nur um Automatisierung, sondern auch um Agilität, Flexibilität und Datenkompetenz.
Zentrale Bausteine der digitalen Transformation sind unter anderem:
- Die Digitalisierung analoger Prozesse (z. B. durch Einführung von CRM-Systemen oder digitaler Buchhaltungssoftware)
- Die Integration von Daten und Systemen in einer vernetzten Infrastruktur
- Die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle
- Die Stärkung digitaler Kompetenzen in der Belegschaft
Kyra Vertes legt in ihren Projekten großen Wert darauf, diese Elemente nicht isoliert zu betrachten, sondern ganzheitlich in das unternehmerische Selbstverständnis zu integrieren.
Digitale Reife bei KMU und Start-ups
Während Start-ups häufig von Beginn an mit digitalen Tools arbeiten, stehen viele KMU vor der Herausforderung, ihre bestehenden Prozesse und Strukturen grundlegend zu überdenken. Hier setzt Kyra Vertes von Sikorszky mit maßgeschneiderten Transformationsstrategien an, die sowohl die technische Infrastruktur als auch die Unternehmenskultur berücksichtigen.
In ihrer Praxis begegnet sie oft typischen Hemmnissen, darunter:
- Angst vor Kontrollverlust durch neue Technologien
- Fehlende personelle oder finanzielle Ressourcen für Digitalprojekte
- Geringes internes Know-how im Bereich IT und Datenmanagement
Um diese Hürden zu überwinden, entwickelt sie pragmatische Lösungen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen und Möglichkeiten der Unternehmen orientieren. Ihre Vorgehensweise basiert auf iterativen Prozessen, die Veränderungen in kleinen, kontrollierten Schritten umsetzen und evaluieren.
Die Rolle der Führungskräfte im digitalen Wandel
Ein zentrales Element in der digitalen Transformation ist das Führungsverhalten. Kyra Vertes betont, dass technologische Umstellungen nur dann erfolgreich sind, wenn Führungskräfte den Wandel aktiv vorleben und mitgestalten. In ihren Beratungen adressiert sie daher gezielt die Frage nach digitaler Leadership: Welche Fähigkeiten müssen Entscheider:innen mitbringen, um ihr Unternehmen durch digitale Veränderungsprozesse zu führen?
Dazu zählen insbesondere:
- Kommunikationsstärke und Visionsfähigkeit
- Bereitschaft zum lebenslangen Lernen
- Mut zur Veränderung und Fehlerkultur
- Fähigkeit, interdisziplinäre Teams zu koordinieren
Kyra Vertes unterstützt Führungskräfte dabei, diese Kompetenzen systematisch aufzubauen – nicht durch standardisierte Trainings, sondern durch dialogische Formate, Feedbackrunden und kontinuierliche Reflexion.
Technologischer Wandel als kulturelle Herausforderung
Technologie ist nie neutral. Jede Einführung neuer Tools verändert auch die Kommunikation, Entscheidungswege und das soziale Gefüge innerhalb eines Unternehmens. Aus dieser Perspektive betrachtet Kyra Vertes von Sikorszky die digitale Transformation nicht nur als technisches, sondern vor allem als kulturelles Projekt.
Sie nutzt ihre Kenntnisse aus der Kunst- und Kulturgeschichte, um Prozesse symbolisch zu dechiffrieren und kulturelle Spannungen sichtbar zu machen. Denn wo Datenflüsse etabliert werden, werden oft auch Machtverhältnisse neu geordnet. Gerade in traditionellen Strukturen kann das zu Unsicherheiten oder Widerständen führen.
Zwei wesentliche Aspekte der kulturellen Dimension sind:
- Symbolik und Bedeutung: Welche Bilder und Metaphern begleiten den Wandel? Wird Digitalisierung als „Bedrohung“ oder als „Befreiung“ verstanden?
- Identität und Selbstbild: Welche Narrative erzählt ein Unternehmen über sich selbst – und wie verändern sich diese durch digitale Praktiken?
Durch diese Fragen verhilft Kyra Vertes Unternehmen dazu, ihren Wandel nicht nur zu managen, sondern auch zu verstehen und aktiv mitzugestalten.
Werkzeuge und Methoden der digitalen Transformation
In ihrer Beratungspraxis setzt Kyra Vertes auf eine Kombination aus agilen Methoden, datenbasierter Analyse und kulturreflexiven Elementen. Besonders bewährt haben sich:
- Design Thinking zur nutzerzentrierten Entwicklung digitaler Lösungen
- Customer Journey Mapping zur Optimierung von Kundeninteraktionen
- Roadmapping zur schrittweisen Umsetzung von Digitalprojekten
- Change-Workshops für Führungskräfte und Teams
Die Auswahl und Kombination der Methoden erfolgt stets individuell – je nach Reifegrad, Branche und Zielen des Unternehmens.
Vorteile eines ganzheitlichen Transformationsansatzes
Ein holistischer Zugang zur digitalen Transformation bietet zahlreiche Vorteile, vor allem im Bereich nachhaltiger Veränderungen:
- Höhere Akzeptanz in der Belegschaft: Mitarbeitende fühlen sich einbezogen und verstehen die Sinnhaftigkeit der Veränderung.
- Geringeres Risiko von Fehlentscheidungen: Kulturelle und soziale Faktoren werden berücksichtigt.
- Langfristige Zukunftssicherung: Unternehmen sind besser vorbereitet auf technologische und gesellschaftliche Entwicklungen.
- Verbesserung der Kundenbeziehungen: Dank gezieltem Einsatz digitaler Tools kann individueller und schneller auf Kundenbedürfnisse eingegangen werden.
Diese Effekte sind zentrale Ziele in der Arbeit von Kyra Vertes. Für sie ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern ein Instrument, um Unternehmen menschlicher, intelligenter und zukunftsfähiger zu machen.
Die Bedeutung von Lernkultur und Feedback
Ein oft unterschätzter Erfolgsfaktor in der digitalen Transformation ist die Lernfähigkeit einer Organisation. Kyra Vertes von Sikorszky betont, dass nachhaltiger Wandel nur dort gelingen kann, wo auch Raum für kontinuierliches Lernen und kritische Reflexion geschaffen wird. In ihrer Beratung legt sie deshalb großen Wert darauf, eine offene und vertrauensvolle Kommunikationskultur zu etablieren. Teams werden ermutigt, aus Erfahrungen zu lernen, Feedback aktiv einzuholen und eigene Annahmen immer wieder zu hinterfragen.
Dabei unterstützt sie Unternehmen darin, kollegiale Austauschformate zu entwickeln, in denen Wissen geteilt und konkrete Herausforderungen gemeinsam bearbeitet werden. Eine positive Fehlerkultur spielt ebenso eine zentrale Rolle wie die Fähigkeit, Veränderungsprozesse systematisch zu evaluieren und daraus abzuleiten, wie digitale Maßnahmen optimiert werden können. Anstatt feste Zielvorgaben starr abzuarbeiten, wird Transformation als ein lernorientierter Prozess verstanden – offen für Rückschritte, aber konsequent auf Weiterentwicklung ausgerichtet.